Rundreise 1996

 

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China November 1996

 

 

Peking: Der Sommerpalast und die Chinesische Mauer

 
 

 

 

 

Im November 1996 flogen wir von Frankfurt über Paris nach Beijing, der Flug dauerte ca. 11 Stunden. In Beijing angekommen ging es auch schon mit unserer Rundreise los. Noch etwas müde besuchten wir zuerst den Sommerpalast und danach ging es zum Himmelstempel. In den Tempel- und Palastanlagen gab es viel aus den Jahren 221-206 v.Chr. zu bestaunen. Am nächsten Tag gingen wir über den Tian'An Men-Platz auch " Platz des Himmlischen Frieden" genannt. Dieser Platz ist so riesig, das sich ca. 1 Million Menschen darauf versammeln können. Wenn man über den Platz gegangen ist, kommt man in den Kaiserpalast. Durch ein schmales Tor gelangt man in die " Verbotene Stadt" . Hier tun sich einem Plätze und Paläste in einer Größe auf, die man gar nicht begreifen kann, so verschwenderisch wurde hier gebaut. In der Anlage sind überall überdimensionale Tierfiguren, wie z.B. Drachen, Löwen oder Schildkröten. Um die gesamte Anlage zu sehen, braucht man mehrere Tage.Am dritten Tag besuchten wir die Ming-Gräber. In der ganzen Umgebung gibt es 13 von 16 Kaisergräbern aus der Ming-Dynastie. Danach fuhren wir endlich zur " Großen Mauer" ca. 70 km westlich von Beijing. Dieses imposante Bauwerk (über 6000 km lang) ist ein Meisterstück und man ist begeistert und erstaunt zugleich das so etwas von Menschenhand geschaffen wurde.

 

 

Xian: Terrakotta Armee und die Heißen Quellen

 
 

 

 

 

Am vierten TagFlug nach Xiang. Von den Garküchen in Xiang ist Abstand zunehmen, da das Fleisch nicht ganz " durch" ist und man ernsthaft erkranken kann. Nach einer kurzen Nacht fuhren wir zur weltberühmten Terrakotta-Armee. Diese Ausgrabungsstätte mit Kriegern und Pferden in Lebensgröße ist eine Grabbeigabe des ersten Kaisers der Qin-Dynastie. Die Figuren sind 1:1 gefertigt und man kann nur erahnen wie die Armee ausgesehen hat, bevor sie geplündert und zum Teil zerstört wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten waren die Wildgans-Pagode, der Glockenturm und die Heißen Quellen von Huaqing.

 

 

Shanghai: Fernsehturm und Teehaus

 
 

 

 

 

Flug nach Shanghai, früher ein kleines unbedeutendes Fischerdorf, heute eine quirlige Metropole am ostchinesischen Meer. Man kommt vom eher konservativen Norden in den westlich angehauchten Osten Chinas. Hier trifft jahrhundert alte Tradition und moderne Welt aufeinander. Die neu gebaute Uferpromenade lädt zum Spaziergang ein. Das Leben pulsiert und viele westliche Großfirmen haben sich schon etabliert. Das Wahrzeichen Shanghais ist der meterhohe Fernsehturm. Das hölzerne Teehaus ist ein Anziehungspunkt für jung und alt. Shanghai ist sehr weltoffen und es entstehen überall neue Wolkenkratzer.

 

 

Souzou: Garten des Verweilens und eine Transportlösung

 
 

 

 

 

Von Shanghai aus haben wir eine Zugfahrt nach Suzhou gemacht, das auch das " kleine Venedig Chinas" genannt wird. Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde und war sehr gemütlich. Das kleine Venedig hält was es verspricht. Es gibt zahlreiche schön angelegte Gärten in denen man herrlich verweilen kann. Nach einer Bootsfahrt und einem Besuch des heimischen Marktes ging es zum Hotel. Am nächsten Morgen fuhren wir wieder zurück nach Shanghai. Nach einem Spaziergang durch Shanghai's Altstadt und einem leckerem mongolischen Essen flogen wir anschließend nach Guilin.

 

 

Guillin: Die Karstberge und Markt

 
 

 

 

 

In Guilin angekommen ging es gleich in's Bett, denn am nächsten morgen hieß es früh aufstehen. Pittoresk geformte Berge, grün fließende Gewässer, bizarre Karsthöhlen und reizvolle Felsen gehören zu den Eigenheiten der Landschaft um Guilin. Es erwartete uns eine vierstündige Bootsfahrt auf dem Li-Fluß, der sich ca. 70 km flußaufwärts durch die Kegelkarst-Landschaft hindurch windet. Einfach märchenhaft. Danach besuchten wir noch die Schilfrohrflöten-Höhle, eine der schönsten Tropfsteinhöhle in Yangshou. Am nächsten Morgen Abflug nach Guangzhou (Kanton) unserer letzten Station in China bevor es in die britische Kronkolonie Hongkong ging.

 

 

Guangzhou (Kanton): Bonsaibaumzucht und Skorpione zum essen

 
 

 

 

 

In Guangzhou besuchten wir zuerst einen großen Tier-, Obst- und Gemüsemarkt mit vielen lebenden Tieren. Vögel, Kaninchen, Schlangen, Mäuse, Hühner, Skorpione und Wasserkäfer, nur um ein paar zu nennen. Alles was vier Beine hat wird gegessen, erzählte uns die ortskundige Reiseleiterin, außer Tischen und Stühlen und lachte über ihren Witz. Die Chinesen müssen voller Minderwertigkeitskomplexe stecken, denn was hier alles als potenzfördernde Mittel angeboten wird gruselt einen. Es gibt getrocknete Eidechsen, Seepferdchen, Schlangen oder in Schnaps eingelegte Skorpione. Pülverchen aus Hörnern, Pillen und Salben. Danach besuchten wir den Tempel der Familie Chen. Die Bauzeit dauerte von 1890 bis 1894, besonders hervorzuheben sind die Holzschnitzereinen auf den Dachfirsten. Hier gab es schönes Kunstgewerbe zu kaufen. Am Abend ein letztes Abendessen, denn am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Zug ca. 45 Minuten nach Hong Kong.

Hong Kong

In Hong Kong bezogen wir unser Hotel in Kowloon. Nun hatten wir Zeit auf eigene Faust alles zu erkunden. Da wir Hong Kong schon kannten war es für uns ein leichtes uns zurecht zu finden. Auf der berühmten Nathan-Road kann man wunderbar shoppen. Ein Geschäft am anderen. Bis man schließlich an der Uferpromenade steht und einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von Hong Kong hat. Nicht zu vergessen ein Besuch am Abend auf dem Nachtmarkt. Hier gibt es alles, von Trödel über Handys, Essen und Trinken und sonstiges Mitbringsel, die kein Mensch braucht. Für umgerechnet 50 Pfennig fährt man mit der Fähre rüber nach Hong Kong. Wolkenkratzer an Wolkenkratzer und im Hintergrund der Victoria-Peak. Der Aussichtspunkt in Hong Kong. Doppeldeckerstraßenbahnen fahren hin und her. In der Dämmerung ist es am schönsten, wenn so langsam alle Lichter angehen. Die Stadt die nie schläft. Hongkong hat auch eine Rennbahn. Die Chinesen verwetten viel Geld auf der Galopprennbahn, es ist das Ereignis an jedem Samstagabend

 

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Hong Kong Oktober 1994

 

 

Viktoria Peak mit Blick auf Kowloon undInnenstadt

 
 

 

 

 

Unser erster Asientrip führte uns von Bangkok über Hong Kong und Phuket. Nachdem wir vier Tage Bangkok hinter uns hatten, flogen wir für weitere drei Tage nach Hong Kong. Wir waren unsicher, weil wir nicht wussten was uns erwartete. Als wir gelandet waren und in unserem Hotel eingecheckt hatten, ging es sofort auf Erkundungstour. Hong Kong kam uns so gar nicht asiatisch vor. Ausser den vielen Reklameschildern in chinesischer Schrift wirkt in Hong Kong und Kowloon alles sehr "westlich". Hong Kong ist das Shoppingparadies schlecht hin. Vor allem Technik kann man gut und preiswert kaufen. Man sollte sich allerdings über die Preise vorher im Heimatland erkundigen. Handeln ist Pflicht. Nachtmarkt, Vogelmarkt und Fischmarkt, muß man gesehen haben. Traumhaft ist der Blick an der Strandpromenade von Kowloon rüber nach Hong Kong, vor allem wenn es zu dämmern anfängt und die Wolkenkratzer und Reklameschilder ihre Neonlichter einschalten. Traumhaft. Für ein paar Pfennig fährt die Fähre auf die andere Seite, dann kann man den Victoria Peak erkunden, der Aussichtspunkt von dem man über die ganze Stadt und Bucht schauen kann. Uns hat Hong Kong sehr gut gefallen und wir kommen bestimmt nochmal hierher. Nach drei Tagen flogen wir dann weiter nach Phuket.



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